Sinn und Methode unserer Bildungarbeit; Der Vortrag

JuppKappius5Bestandsaufnahme: Jugend

– von vorn anfangen
– Opposition zu aelterer Generation ist nicht nur gegen Lebensformen, sondern gegen Fundamente gerichtet
– etwas im Fundament muss falsch sein

Umerziehung:
– zu was wichtiger als wie
– Erziehung ist Selbsterziehung
– Ziel: vernuenftige Selbstbestimmung
unsere Aufgabe:  Anleitung und Anregung

Selbstbestimmung zu was?  Kritik der Umwelt, Verstehen der Zusammenhaenge des oeffentlichen Geschehens, der gesellschaftlichen Kraefte

wozu benutzen?  Hitlers falsche Ideale verworfen, Gefahr: Zynismus.

  • Glauben an wahre Ideale
  • Wahrheit statt Luege
  • Freiheit statt Unterdrueckung
  • Gerechtigkeit statt Privilegien
  • Gemeinschaft mit anderen als Basis der Verstaendigung

erstes und oberstes politisches Ziel:  Sicherung des Friedens – Menschheitsaufgabe!

aus Kriegserlebnis + Opposition zu aelterer Generation heraus ist dieses Ziel fuer Jugend wuerdig vollen Einsatzes + faehig, Begeisterung und Entschlosenheit zu wecken + zu staerken

Opferbereitschaft

 

Bildungsarbeit

Wen bilden:
Menschenbildung.
Erziehung ist moeglich! und ein politisches Ziel!

Erziehungsaufgabe des Staates

Was ist Erziehung?  Wer erzieht?:  Selbsterziehung
Staat als gesellschaftliche Einrichtung: seine Aufgaben: gesellschaftliche Institutionen, Einrichtungen zu schaffen, die Erziehung sichern

Was bilden

  • Koerper – Sport
  • Geist – Einsicht und Klugheit (nicht blosses Wissen)
  • Seele – Kulturarbeit

 

Handeln: Willensbildung
Bildung der Gesinnung sowie der Werteskala

Wie bilden:
Methoden –

  • Ausschluss von Autoritaet und Opportunitaet
  • Erziehung zu Verantwortungsbewusstsein, Pflichtgefuehl, Gemeinschaftsleben, gemeinsamen Aufgaben: 1) Wissenschaft,
    2) Einsicht in Notwendigkeit sittlichen Verhaltens
  • Wichtigste Aufgabe:  Frieden sichern, friedlicher Verkehr, friedliche Gesinnung, Bereitschaft zur Verstaendigung.

Erziehung zu was? (Ziel der Bildungsarbeit)
vernuenftige Selbstbestimmung als Ergebnis der Einsicht in die Notwendigkeit sittlichen Verhaltens

vernuenftige Selbstbestimmung erfordert:

  • Urteilsvermoegen/ eigene Urteilskraft – Einsicht und Klugheit
  • Wissen um Tatsachen – Wahrheitsliebe
  • Vermoegen zu beurteilen – Werte
  • Konsequenzen ziehen – Gesinnung
  • Achtung und Liebe
  • Entschlussvermoegen
  • Wille zur Gestaltung
  • Wille zur Macht.

3 Dinge also:
1) Klarheit in der Zielsetzung
2) Wissen um die Mittel und intelligente Anwendung
3) Charakter; Sauberkeit und Staerke des Willens.

 

Was werden wir also tun?

1) Ziele (Grundlagen)

  • wozu bestehen sie?
  • wie vermitteln wir Einsicht in sie; Unterschied zwischen Einsicht und Wissen

2) Wissen

  • was muessen wir wissen
  • wie vermitteln wir das Wissen

3) Willen

  • worauf kommt es an?  Entschluesse, Bestimmungsgruende des Willens
  • wie bildet man sie?

4) Kulturarbeit
– Grundsaetze:

 

 

Angehaengte Zitate (hoechstwahrscheinlich Teil des Vortrages)

Das Ideal der vernuenftigen Selbstbestimmung
(Leonard Nelson)

Aus dem Abschnitt “Formale Paedagogik” (Leonard Nelson)

 

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